Artenschutz und Biodiversität
Wir erfassen Arten und Lebensräume, entwickeln geeignete Schutzmaßnahmen und setzen sie gemeinsam mit Flächeneigentümern, Landwirten, Kommunen, Behörden und weiteren Partnern vor Ort um.
Der Erhalt der Biodiversität ist eine zentrale Aufgabe der ARGE Donaumoos. In einer Zeit des Artenrückgangs setzen wir gezielt Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten um. Dabei stehen besonders Wiesenbrüter, Amphibien, Insekten und moortypische Pflanzenarten im Fokus.
Unsere Leistungen im Artenschutz:
✔ Schutz und Monitoring von Wiesenbrütern wie Kiebitz, Bekassine und Wachtelkönig
✔ Wiedervernässung und Feuchtgebietsmanagement, um Brut- und Lebensräume zu erhalten
✔ Schaffung von Blühflächen und Biotopvernetzung zur Förderung bestäubender Insekten
✔ Anlage von Strukturen wie Nisthilfen, Trittsteinbiotopen und Gewässerrandstreifen
Durch gezielte Maßnahmen stärken wir die Artenvielfalt und machen Naturräume resilienter gegenüber Klimawandel und Nutzungsdruck. Unsere Arbeit basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird durch regelmäßiges Monitoring und Erfolgskontrollen begleitet.
Gemeinsam für die Artenvielfalt – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Biotopverbund
Sonderstandorte
Artenschutz oder Artenhilfsmaßnahmen
Aktuelles zu Artenschutz und Biodiversität
21. August 2026Natura 2000 im Niedermoor: Fachtagung im Schwäbischen DonaumoosNatura-2000-Fachtagung am 9./10. Oktober in Leipheim: Im Fokus stehen FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten im Niedermoor sowie deren Erhalt durch Mahd, Beweidung und Wiedervernässung. Mit Fachvorträgen und Exkursion ins Leipheimer Moos. Foto: Jahn Haft
11. August 2026Grundwasser in Riedheim erreicht neuen Tiefststand - und trotzdem steht Wasser im MoorExtreme Trockenheit lässt die Grundwasserstände im Donaumoos auf Rekordtiefs sinken. Im Leipheimer Moos zeigt sich zugleich: Gezielter Wasserrückhalt wirkt. Ein Beispiel dafür, warum wir Wasser künftig wieder stärker in der Landschaft halten müssen.
30. Juli 2026Wanderfalken brüten erstmals an der Leipheimer St.-Veits-KircheBesondere Entdeckung des Ornithologen und ehemaligen ARGE-Geschäftsführers Dr. Ulrich Mäck – zwei Jungvögel erfolgreich ausgeflogen. Foto: Wanderfalke Männchen mit einem erbeuteten jungen Star. Foto: Dr. Ulrich Mäck
17. Juli 2026EDEKA "Unsere Heimat" fördert FlussseeschwalbeFreude über die Auszeichnung: Christian Kleen und Thomas Henle (ARGE Schwäbisches Donaumoos e. V.), Michaela Meyer (EDEKA Südwest), Sunhile Span und Sabrina Bender (EDEKA Dörflinger), Christian Konrad (Vorstand ARGE Donaumoos e. V.) sowie Hannah Sperandio (Stadträtin Günzburg) bei der symbolischen Übergabe des Förderschecks für das Projekt „Rettungsfloß für die Flussseeschwalbe“. Foto: Carsten Riedl.
06. Juli 2026Studierende der Universität Ulm unterstützen Naturschutzpflege im Schwäbischen DonaumoosStudierende der Universität Ulm unterstützten die ARGE Schwäbisches Donaumoos bei einer Naturschutzpflegemaßnahme. Durch das gezielte Knicken von Faulbäumen bleiben artenreiche Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzen und Lebensräumen, etwa für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, erhalten.
29. Juni 2026Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“Die ARGE Donaumoos war als Praxisbeispiel auf die Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“ eingeladen. Dr. Raphael Rehm stellte das Schwäbische Donaumoos als Modellregion für Moor-, Klima- und Artenschutz vor und diskutierte innovative Ansätze für den Schutz von Feuchtgebieten.- 03. Juni 2026Laubfrösche und Kammmolche im Gundelfinger MoosErste Amphibienkartierungen im Gundelfinger Moos zeigen erfreuliche Ergebnisse: Besonders Laubfrosch und Kammmolch profitieren von den hohen Wasserständen der vergangenen Jahre. Das macht Hoffnung für die kommenden Generationen.
- 15. März 2026Brutzeit der Wiesenbrüter beginnt – Rücksicht hilft Kiebitz, Lerche und RebhuhnBrutzeit im Donaumoos: Bodenbrüter wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn sind besonders störanfällig. Rücksicht, angepasste Bewirtschaftung und Maßnahmen wie Walzverzicht helfen, ihre Nester zu schützen und den Bestand zu sichern.
04. September 2025Schatzkammer im Verborgenen – Pilze im Schwäbischen DonaumoosIm Schwäbischen Donaumoos wurden rund 900 Pilzarten nachgewiesen, einige davon erstmals beschrieben. Auch wenn Pilze keinen eigenen Schutzstatus haben, profitieren moortypische Arten von den Wiedervernässungen.








